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Kommunikative Kinesiologie

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Kinesiologisch Unterstützte Kommunikation KUK-Methode

Eine achtvolle Verständigung mit Menschen ohne bewusster Sprache

Menschen mit Handicap, z.B. durch eine geistige Behinderung, haben oft große Einschränkungen, offen und frei ihre Bedürfnisse und Wünsche zu äußern. Menschen, die außerhalb ihres Bewusstseins leben, wie Komapatienten, fehlt diese Möglichkeit ganz. Sie fühlen sich oft unverstanden und hilflos. KUK überwindet diese Sprachbarrieren und ermöglicht den betroffenen Personen eine Verständigung ohne eigene Laute.
KUK ist eine reine Gesprächstechnik , die auf dem kinesiologischen Muskeltest basiert. Es werden dem Betroffenen Fragen gestellt, welche mit Ja oder Nein zu beantworten sind. Die fragende Person erfühlt nun bei Demjenigen einen starken, oder schwachen Muskelwiderstand und  kann so eine Antwort erhalten. Ist die betroffene Persönlichkeit zu schwach um getestet zu werden, kann über eine Ersatzperson, gefragt werden.
Durch Krankheit, Unfall oder Behinderung sprachlose Menschen bekommen so durch KUK eine Stimme.

Wie ist das möglich?

Jeder Mensch hat ein Unterbewusstsein, das alle Geschehnisse speichert, das nie schläft oder ausgeschaltet ist und das keinerlei geistige Beeinträchtigungen kennt. Unser Körper strahlt die Energie des Unterbewusstseins aus. Diese Kraft  ist von jedermann erfühlbar und lässt sich in unsere Sprache übersetzen.

Bedeutung für Menschen mit Handicap

* Erleichtert die Mitteilung von Bedürfnissen, Wünschen, Erfahrungen, Interessen usw.
* Unterstützt die persönliche Weiterentwicklung
* Verbessert das Selbstbewußtsein
* Berichtigt das Umfeld bei falschen Vorstellungen, somit entsteht besseres Verständnis
* Wirkt durch Selbstbestimmung und Verstandenwerden möglichen Autoaggressionen entgegen
* Verstärkt das Zugehörigkeitsgefühl zur Gesellschaft
* Isolation verliert an Bedeutung
* Eingewöhnungsphasen an neue Lebensbedingungen verringern sich deutlich

Bedeutung für Angehörige und Fachpersonal

* Klarheit über Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen
* Begleiter sind nicht mehr auf Deutungen angewiesen
* Betreuer erhalten Rückmeldungen und Ideen für die Alltagsgestaltung
* Absprachen erleichtern den Betreuungsalltag
* Der Betreuungsauftrag basiert auf neuer Partnerschaftlichkeit und gegenseitigem Verständnis
* Die Betreuung wird wieder spannend
* Freude im Umgang mit Menschen mit Handicap